Rootkit

Stellen Sie sich vor: Sie brechen in ein Haus ein und stehlen über die Hintertür unbemerkt wertvolle Gegenstände. Diesen Vorgang wiederholen Sie beliebig oft, weil Sie der Eigentümer nicht bemerkt. So ähnlich verhält es sich mit der Schadsoftware Rootkit.
Cyberkriminelle verschaffen sich zunächst unberechtigten Zugang zu fremden IT-Systemen, nachdem sie sich mit normalen Benutzerrechten einen Zugang erschlichen haben. Dafür wird zumeist eine Sicherheitslücke genutzt oder ein Passwort entschlüsselt. Über ein installiertes Rootkit, ein Schadprogramm, wird der unberechtigte Zugriff des Hackers verschleiert. Das Programm verhindert, dass der User von diesen und weiteren illegalen Zugriffen des Hackers auf seinen Computer erfährt. Die Software versteckt gefährliche Programme, die Bank- und Kreditkarteninformationen ausspionieren oder den Zugriff auf Betriebsgeheimnisse oder Passwörter erlauben.

Datum der letzten Änderung: 25.10.2018


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