Vermögensschaden

Im Versicherungsrecht bezeichnet man Vermögensschäden mit Situationen, wo weder eine Person noch eine Sache einen unmittelbaren Schaden erleidet. Es geht vielmehr darum, wenn einem Dritten durch schuldhaftes Verhalten ein finanzieller Schaden zugefügt wird. In diesem Fall spricht man von einem echten oder reinen Vermögensschaden. Von einem unechten Vermögensschaden wird gesprochen, wenn aus einem Personen- oder Sachschaden ein Folgeschaden entsteht. Bei einem Sachfolgeschaden entsteht der Vermögensschaden aufgrund der Beschädigung einer Sache. Beispiel: Auf einer Veranstaltung wird das IPad eines Teilnehmers beschädigt. Der Teilnehmer kann nicht mehr auf die gespeicherten Daten zugreifen. In diesem Fall handelt es sich um einen unechten Vermögensschaden.

Datum der letzten Änderung: 25.10.2018


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